Ortsverein Neuffen - Beuren - Kohlberg

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Informationen über unseren Ortsverein und über kommunal-
politische Themen. Unter der Rubrik „Standpunkte" greifen
wir auch Themen auf, die auf örtlicher, regionaler oder bun-
despolitischer Ebene diskutiert werden. Nicht immer sind wir
auch innerhalb der Neuffener SPD einer Meinung; deshalb
sind diese Beiträge auch namentlich gekennzeichnet. Dass
wir eine diskussionsfreudige, pluralistische Partei sind,
sehen Sie auch an diesem Beispiel.

 

Wir freuen uns über Ihre zustimmenden Kommentare, sind
aber auch für konstruktive Kritik dankbar. Nutzen Sie die
angebotenen Kommunikationswege.

 

Wenn Sie nähere Informationen über uns erhalten möchten,
oder gar bei uns mitmachen möchten, so sprechen Sie uns
bitte an. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

 

Vorstand

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  • Hohenneuffen von Beuren aus
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STANDPUNKT von Hans-Ulrich Funkenweh

 

Zur Stellungnahme von BM Bäcker (Leserbrief in der NZ/19.11.'13) zu meinem Leserbrief (NZ/16.11.'13) und Bäckers Ausführungen im Neuffener Anzeiger (Ausgabe 48/13).

 

Bürgermeister Bäcker ist zu bedauern, muss er doch seine wertvolle Arbeitszeit vergeuden, um einen unbotmäßigen Leserbriefschreiber - scheinbar - in den Senkel zu stellen. Zuerst in der NZ und dann auch noch im Amtsblatt.

 

Mein erster Eindruck beim Lesen seiner vor Wut schäumenden Zeilen: getroffene Hunde bellen!

 

Zunächst wollte ich die Sache auf sich beruhen lassen; ein zweiter Leserbrief in der Zeitung war mir doch der Würdigung zuviel.. Aber völlig unkommentiert möchte ich seine Anwürfe doch nicht stehen lassen! Deshalb nun die Darstellung „meines Standpunktes" auf unserer Homepage.

 

 

  • Niemand verlangt, dass in Neuffen eine Gemeinschaftsschule (GMS) auf Biegen und Brechen eingeführt werden soll. Erst recht nicht über die Köpfe der Beteiligten hinweg. Eine Einführung geht laut Schulgesetz nur, wenn die Schule ein entsprechendes päd. Konzept entwickelt hat, das vom staatl. Schulamt befürwortet wird und der Schulträger (!) - also die Verwaltung (nach vorheriger Abstimmung im Gemeinderat) - und in Abstimmung mit der Schulkonferenz einen entsprechenden Antrag stellt.
  • Es war nicht meine Absicht, die erfolgreiche, anerkannte Arbeit der Realschule Neuffen in Frage zu stellen. Sollte dieser Eindruck entstanden sein, so bedauere ich dies. Aus meiner Sicht ist es allerdings für die Sicherung des Schulstandortes Neuffen notwendig das Potential der Realschule in eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Schullandschaft einfließen zu lassen. BM Bäcker behauptet, dass in Studien die GMS gegenüber der RS schlechter abschneiden würde. Leider nennt er dazu keine Quellen.
  • Die von mir geäußerte Kritik bezog sich in erster Linie darauf, dass man in Neuffen nicht frühzeitig die Chance ergriff, Weiterentwicklung anzuregen und damit die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Neuffener Schullandschaft erhalten bleibt. Und zwar in der Form, dass auch zukünftig alle Schulabschlüsse möglich sind (u.U. bis hin zum Abitur) .
  • Soweit mir bekannt ist, hatte das Staatliche Schulamt zunächst durchaus Neuffen als Favorit für die Einrichtung einer GMS betrachtet, da hier sehr gute Voraussetzungen vorlagen:Grundschule, Werkrealschule und Realschule sowie ausbaufähige Räumlichkeiten. Auch Schulsozialarbeit konnte man vorweisen.Was m.E. fehlte, war eine gutfunktionierende Ganztagesbetreuung und die Bereitschaft, etwas am Bestehenden verändern zu wollen. Dies war in Frickenhausen anderes. Dort war der Schulstandort in Gefahr und dort wurde die Schule frühzeitig ermuntert, die Einrichtung einer GMS pädagogisch vorzubereiten. Vom Staatl. Schulamt wurde für Frickenhausen inzwischen grünes Licht gegeben und die positive Entscheidung des Kultusministeriums ist Anfang nächsten Jahres zu erwarten.
  • Aus meiner Sicht ist zu befürchten, dass zukünftig die notwendige SchülerInnenzahl für die Werkrealschule in Neuffen nicht mehr erreicht wird und diese langsam ausblutet. Eine GMS in der direkten Nachbarschaft könnte für viele verlockend sein: kein Schulwechsel nach der Grundschule, individualisierter Unterricht bis zum Realschulabschluss – später u. U. sogar bis zum Abitur. Nichtstun könnte bedeuten, dass es in Neuffen mittelfristig nur noch Grundschule und Realschule gibt.
  • BM Bäcker meint in seinem Leserbrief, dass u. U. „die Realschule selbst in der Zukunft auf den Prüfstand" kommen könnte. Offensichtlich ist er selbst nicht ganz überzeugt von der Zukunftsfähigkeit der Realschule. Er geht davon aus, dass Neuffen dann immer noch die Gemeinschaftsschule beantragen könne. Das Problem ist nur, dass nach eventuellem Wegbrechen der Werkrealschule dies sehr viel schwieriger sein wird. Fraglich auch, ob dann noch die notwendigen SchülerInnenzahlen vorhanden sein werden (demografischen Entwicklung). Auch die bisherigen LeherInnen der Werkrealschule stünden dann nicht mehr zur Verfügung.
  • Eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung hängt nicht zuletzt auch davon ab, ob eine gut funktionierendes Schullandschaft vorhanden ist. Vor allem junge Familien werden ihren Wohnort auch danach ausrichten.
  • Man sollte nicht darauf vertrauen, dass nach einem eventuellen Wechsel der Landesregierung in 2 ½ Jahren diese von Grün-Rot eingeführte Entwicklung zur Überwindung des 3-gliedrigen Schulsystems zurück gedrängt würde. CDU- Fraktionschef Hauk hat bereits sehr deutlich gemacht, dass die CDU bei einem evtl. Regierungswechsel nicht daran denke, bestehende GMS abzuschaffen.

 

Ich bin der Auffassung, wir alle sollten daran interessiert sein zum Wohle unserer Kinder daran zu arbeiten, die bestmöglichen, zukunftsfähigen Voraussetzungen zu schaffen für optimale Bildungschancen. Dies sollte gelingen über jegliche Parteigrenzen hinaus.

 

Hans-Ulrich Funkenweh