Ortsverein Neuffen - Beuren - Kohlberg

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Der SPD-Ortsverein Neuffen-Beuren-Kohlberg und die SPD-Fraktion im Gemeinderat luden am letzten Samstag die interessierte Einwohnerschaft zu einem Rundgang durch Neuffen ein. Besonderes Augenmerk sollte die Fragestellung bekommen „Wie finden sich Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer im Stadtkern zurecht?"

 

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Besonders hilfreich war, dass sich die Heimleiterin des „Hauses Geborgenheit", Frau Weeger, gerne bereit erklärte, mit einigen auf den Rollstuhl angewiesenen Heimbewohnerinnen die „Tour durchs Städtle" mitzumachen. 

 

Sie und ihre Mitarbeiterinnen hatten auch einen leeren Rollstuhl dabei; so konnten gesunde Teilnehmer „erfahren", wie mühsam sich manche Stellen bewältigen lassen; oftmals sogar gar nicht! Diese eigene Erfahrung machte viele Teilnehmer nachdenklich und trug wesentlich zu einem besseren Verständnis für die Belange der behinderten Menschen bei.

 

 

2Neuffens Bürgermeister Matthias Bäcker begleitete den Rundgang ebenso wie Kreisseniorenrätin Eleonore Meier aus Kohlberg; auch Stadträtin Funkenweh und Stadtrat und Ortsvorsteher Freudenberg , beide aus der SPD-Fraktion, waren zugegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Schwachstellen wurden erkannt und was stand auf der Wunschliste der Heimbewohner und der 3Heimleitung? Bekanntlich sind die beiden Gebäudeteile des „Hauses Geborgenheit" durch die Reutlinger Straße getrennt. Vielfach am Tag müssen die Mitarbeiterinnen-aber auch die Heimbewohner- die Straße überqueren. „Da befindet sich zwar ein Zebrastreifen", so eine Mitarbeiterin, „aber kein Mensch hält an. Die Fahrzeuge haben auch häufig mehr als 50 km/h drauf. Abhilfe könnte eine Fußgängerampel bringen, das würde uns und unseren Schutzbefohlenen die Arbeit gewaltig erleichtern; oder muss erst etwas passieren?" Das Landratsamt wäre Ansprechpartner für die Ampellösung. Bürgermeister Bäcker versprach, sich für diesen nachvollziehbaren Wunsch beim Landratsamt und der Polizei einzusetzen.

 

 

 

 

 

 

 

Leichter zu entschärfen sind andere „Problemzonen": mancher Ladeninhaber geht sehr großzügig mit dem verfügbaren öffentlichen Raum um und stellt den Gehweg mit Reklametafeln zu. „Ich werde den stadteigenen Vollzugsdienst anweisen, darauf 4ein besonderes Augenmerk zu haben und notfalls einzuschreiten", so BM Bäcker.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch bei einigen Zebrastreifen, etwa am Kreisverkehr beim Lindenplatz, müssen die Bordsteine 

5noch weiter abgesenkt werden um eine gefahrlose Überquerung zu gewährleisten. Auch hierbei zeigte sich der Bürgermeister sehr offen indem er ankündigte, den städtischen Bauhof mit den Arbeiten zu beauftragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Kindergarten Kelterplatz verstellte ein Fahrradständer den verfügbaren Gehweg. BM Bäcker legte selbst Hand an, und das Problem war völlig unbürokratisch gelöst.

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Nachdem die Gäste unter den Rathausarkaden eine kleine Erfrischung genießen konnten, luden die Veranstalter noch zu einer Abschlussrunde ins Cafe Mayer ein. Der Vorsitzende des SPD-Orstvereins, Funkenweh, bedankte 8sich bei allen Teilnehmern und den Initiatoren, Renate Rahlfs und Jürgen Merkle. Beide hatten die Veranstaltung auch professionell geplant.

 

Als sehr hilfreich erwies sich die Anwesenheit von BM Bäcker; so konnte er selbst die gravierendsten Mängel erkennen. Alle waren sehr angetan von seinem tatkräftigen , unbürokratischen und zielführenden Lösungsansatz.

 

Die positive Resonanz ermutigt den Veranstalter, etwas Ähnliches auch in Beuren und Kohlberg auf die Beine zu bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Impressionen vom Rundgang:

 

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